Türkiye Cumhuriyeti

Mainz Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

TDU-Pfalz'ın Yeni Yıl Resepsiyonu, 14.02.2014

Sehr geehrte Ministerin İrene Alt,
Sehr geehrte Frau Abgeordnete Steinruck,
Sehr geehrte Frau Präsidentin der Handwerkskammer Mannert,
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Ender Önder,
Verehrte Freunde,

Ich möchte Ihnen meine respektvollen Grüße aussprechen und wünsche allen Teilnehmern ein mit Freundschaft und Herzlichkeit erfülltes neues Jahr. Es ist ein sehr schönes Gefühl mich mit Ihnen gemeinsam hier zu befinden.

Herr Vorsitzender Önder hat uns eben über die TDU-Projekte informiert. Ihr Verein führt sowohl mit ihren Unternehmensprojekten als auch mit den persönlichen Bemühungen Ihrer Mitglieder sehr nützliche Arbeiten für diese Region. Wie mit Ihrem heutigen Empfang stellen Sie durch Ihre Aktivitäten ein positives Bild, die die Ziel-Meßlatte in unserer Gesellschaft steigert, dar.

Letzte Woche habe ich in der Zeitung gelesen, dass eines Ihrer Mitglieder, mit seinem Unternehmenssitz hier in Ludwigshafen, sich ein Ziel gesetzt hat, um vorerst unter den ersten zehn Unternehmen in Deutschland und danach in Europa zu sein. Vielleicht ist dies nur ein Beispiel. Jedoch ist es ein Beispiel, was ich versuche zu erklären. In Ihrer Struktur gibt es zahlreiche Beispiele, die sowohl in individueller als auch auf institutioneller Ebene vorhanden sind. Ich bin der Ansicht, dass ich angefangen vom Projekt bezüglich der Übernahme der existenzgefährdeten Unternehmen bis zu Ihren Bestrebungen, die in sozialer, kultureller und pädagogischer Hinsicht zur weiteren Entwicklung der Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland beitragen, nicht im Einzelnen erwähnen muss. Und ich denke auch, dass Sie Kenntnis darüber haben, dass wir Ihren Arbeiten aus nächster Nähe folgen, Sie unterstützen und sie sehr schätzen.

Dieses Bild zeigt die Ebene, die die Kinder, der Menschen, die vor einem halben Jahrhundert als Arbeiter hierher eingewandert sind, erreicht haben und sie zeigt auch den Weg, den sie zurückgelegt haben. Das Bild deutet aber auch auf den Willen unserer Gesellschaft, die mit ihren kleinen oder auch größeren Betrieben durch soziale und kulturelle Projekte Beiträge für dieses Land zu leisten.


Die andere Hälfte des Bildes beinhaltet Merkmale wie die Realität der Einwanderung in Deutschland, der Vielfalt und der Anerkennung. Wenn wir uns die Zeit vor 20 Jahren bis heute betrachten, sehen wir, dass eine Tatsache, die einst nicht akzeptiert wurde, heute, wenn auch nur stufenweise, langsam auf irgendeiner Art und Weise anerkannt wird und einige Schritte und Anpassungen in die Wege geleitet werden. Auf der anderen Seite gibt es aber immer noch Bereiche, an denen man nicht am erwünschten Standpunkt ist und wir sehen, dass auch Bereiche gibt, an denen Chancengleichheit herrschen und Fortschritte gemacht werden sollten. Trotzdem trägt die Anwesenheit aufgeschlossener und feinfühliger Personen, wie Frau Ministerin Alt, die heute auch unter uns ist, dazu bei hoffnungsvoller in die Zukunft blicken zu können.

Für die nächsten Jahre sind unsere Wünsche und Erwartungen an Sie, dass Sie Deutschland, das Land in dem Sie leben, noch mehr Beiträge leisten und, dass alle Hindernisse, die vor Ihrem Willen zur Teilhabe an diesem Land stehen, so schnell wie möglich aufgehoben und diese Verfahren beschleunigt werden.

Diesbezüglich bin ich sehr hoffnungsvoll. Ich bin im Glauben, dass Ihre Kinder, unsere Kinder an einen besseren Standpunkt und Bedingungen als Sie gelangen werden.

Bei Ihren Arbeiten möchte ich Ihnen viel Erfolg wünschen und bedanke mich bei allen Zuhörern.

Einen schönen Abend.