Türkiye Cumhuriyeti

Mainz Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

Cumhuriyet Bayramı Resepsiyonu Konuşması, 25.10.2013

Sehr geehrte Gäste,
Sehr geehrte Frau Ministerin İrene Alt,
Sehr geehrter Herr Staatssekretär Krämer,
Sehr geehrte Abgeordnete,
Sehr geehrte Kollegen und Mitglieder des Consular Corps,
Meine Damen und Herren,


Herzlich willkommen. Ich danke für Ihre Teilnahme. Ihr da sein, ist uns eine Ehre.

Für Ihre Zusage unserer Einladung möchte ich im Namen meiner Gemahlin, Emine Yüksel, meiner Arbeitskollegen und natürlich meinen persönlichen Dank aussprechen. Hiermit möchte ich Sie nochmals willkommen heißen.

Wir sind heute hier alle zusammen gekommen, um den 90. Tag der Gründung der Republik Türkei gemeinsam zu feiern.

Daher möchte ich alle Teilnehmer begrüßen und unseren Staatsbürgern zum Jubiläum gratulieren.

Wir sind durch die Leistungen und Erfolge unserer Republik, die unsere Nation mit Entschlossenheit und Ausdauer unter der Führung des großen Führers Mustafa Kemal Atatürks‘ bis zum heutigen Tage erreicht hat, geehrt und blicken mit Zuversicht und Ehre in unsere glorreiche Vergangenheit, in unsere Gegenwart und Zukunft.

Daher möchten wir an den Gründer unsere Republik, Mustafa Kemal Atatürk, an seine heldenhaften Freunde, an die Märtyrer und Veteranen, die sich vor keinem Opfer gescheut haben, um uns ein unabhängiges, modernes und leistungsfähiges Land zu hinterlassen, mit endloser Dankbarkeit und Segen gedenken.

Die Euphorie unserer Republik mit Ihnen teilen zu können, macht uns glücklicher.

Gerne würde ich jeden Teilnehmer heute Abend einzeln mit dem Namen erwähnen. Aber wie es Sie auch schätzen, ist mir dies aufgrund der großen Teilnehmeranzahl leider nicht möglich.

Dennoch möchte ich Frau Ministerin Irene Alt, die auch dieses Jahr unseren Empfang geehrt hat, Herrn Staatssekretär Roland Krämer, der als Vertreter des Saarlandes uns auch in diesem Jahr nicht alleine gelassen hat und mir vor einigen Monaten eine Postkarte aus Istanbul versandt hat, den Repräsentanten der Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und des Saarlandes, den Mitgliedern und Vertretern des Bundes- und Landtags, den Bürgermeistern aus Nieder-Olm und Bingen, meinen amerikanischen, costa-ricanischen, indonesischen, schweizerischen und rumänischen Kollegen, dem Vertreter des Bistums Mainz, allen Beauftragten öffentlicher Institutionen, den Polizeipräsidenten, die aus beiden Bundesländern anwesend sind, unseren militärischen Delegationen, die in Ramstein und Koblenz tätig sind, unseren Lehrkräften und Religionsbeauftragten, die in beiden Bundesländern ihre Dienste leisten, den Vorständen und Vertretern der Nichtregierungsorganisationen, den Vorständen und Vertretern der Beiräte für Migration und Integration, dem Vorsitz des Dachverbandes für Migration und Integration, den Vertretern aus der Unternehmer – und Finanzwelt und den Industrie- und Handelskammern, den verehrten Angehörigen aus verschiedenen Berufsgruppen, den Vertretern aus der Sportler- und Künstlerwelt, den wertvollen Akademikern und erfolgreichen Schülern, auf die wir stolz sind, der türkischen Presse in Europa und alldenjenigen, die ich beim Namen nicht nennen konnte, nochmals meinen herzlichen Dank aussprechen.

Ihre Anwesenheit ist ein Zeichen dafür, dass die mehrdimensionalen Beziehungen zwischen unserem Land und Rheinland-Pfalz und dem Saarland weiter fortschreiten werden und es zeigt das Niveau, das unsere Gesellschaft in dieser Region erreicht hat. Zur gleichen Zeit ist es auch ein starkes Indiz für durchgeführte und noch bevorstehende Schritte. Denn in der Tat, sind wir seit dem Nationalfeiertag im letzten Jahr Zeugen wesentlicher Fortschritte in vielen Bereichen geworden.

Wie zum Beispiel, zuletzt die Eröffnung des Kompetenzzentrums Türkei, die durch die Zusammenarbeit der Industrie- und Handelskammern Pfalz, Rheinhessen und Saarland, entstanden ist oder den für das nächste Jahr in unser Land geplanten Unternehmerreisen, ein Netzwerk für türkische Unternehmer, die unter der Schirmherrschaft des saarländischen Wirtschaftsministeriums gegründet wurde, die türkische Kulturwoche, die in Homburg durch ein Tulpengarten eröffnet wurde, ein türkischer Tag im Saarland, an dem auch die saarländische Ministerpräsidentin teilgenommen hat oder auch der Türkei-Stand, der in der Rheinland-Pfalz-Ausstellung durch Frau Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz besucht wurde. Diese Veranstaltungen sind nur einige Beispiele.

Der wichtigste Bestandteil der Beziehungen zwischen unserem Land und Deutschland, der eines unserer bedeutungsvollsten Wirtschaftspartner ist und der wichtigste Partner unter den europäischen politischen und militärischen Organisationen wie die NATO, OSZE und Europäischer Rat.

Die türkischen Staatsbürger, die in Deutschland leben sowie die deutschen Bürger, die in der Türkei leben, und, die beide Länder als ihr eigenes Heimatland ansehen, vertiefen die Freundschaft und Beziehungen zwischen beider Länder und fügen ihnen eine einzigartige humanitäre Bindung hinzu. Die Vorbilder, die der Politik, der Wirtschaft, der Kultur, der Literatur und allen anderen Arbeitsbereichen konstruktive Beiträge in diesem Land leisten, macht uns alle glücklich.

Es erfreut uns immer mehr, Zeugen über die fortführenden Entwicklungen der humanitären, wirtschaftlichen und kulturellen Brücken zu werden und, dass unsere Gesellschaft unter Bewahrung ihrer kulturellen Identität, welches eine Bereicherung für Deutschland ist, eine größere Rolle im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Leben spielt.

Es bestehen keine Zweifel, dass unsere Zusammenarbeiten durch Ihre wichtigen Beiträge sich noch weiter entwickeln werden. Mit Aufmerksamkeit beobachten wir die Pressemitteilungen und Arbeiten von Frau Ministerin Irene Alt, von Herrn Integrationsbeauftragten Miquel Vicente in Rheinland-Pfalz, der auch heute Abend hier anwesend ist, und von anderen zuständigen Institutionen.


Verehrte Gäste,

Diese Region, in der ich seit nun mehr als drei Jahren im Amt bin, hat mit ihrer herrlichen Natur, ihren Flüssen, Wäldern und Weinbergen, ihren Fahrradwegen, mit ihren freundlichen Menschen, gleichgültig ob Türke, Deutscher oder einer anderen Abstammung, mit ihrem Karneval oder Fastenbrechen, ein Zeichen bei mir gesetzt.

Natürlich ist dies keine Abschiedsrede denn ich werde noch ca. ein Jahr meinen Dienst hier fortführen. Wie Sie wissen, sind die Türen unseres Generalkonsulates jederzeit geöffnet. Gleichgültig ob es unser Staatsbürger ist oder nicht ist jeder an jedem Mittwoch zu einer Tasse türkischen Mokka eingeladen. Es besteht die Möglichkeit bei einer Tasse Mokka, die eine Gefälligkeit über 40 Jahre mit sich tragen, Gespräche zu allen Themen zu führen.

Da aber nicht immer die Möglichketi besteht eine so große Gruppe anzusprechen, möchte ich auf diesem Wege einige Punkte ansprechen.

Vorerst möchte ich kurz die Dienste unseres Generalkonsulates für unsere Staatsbürger in den letzen drei Jahren erwähnen. Wie Sie wissen, haben wir gemeinsam mit meinen Arbeitskollegen, deren Beiträge ich sehr schätze, versucht im Rahmen unserer Möglichkeiten die besten und praktischsten Dienste anzubieten. Wir standen ausnahmslos für jeden bedürftigen Staatsbürger Tag und Nacht zur Hilfe bereit und haben versucht sie zu unterstützen. Es gab auch Zeiten, an denen wir bis in die Morgenstunden gearbeitet haben, damit unsere Staatsbürger, die sich an uns gewandt haben, nicht leer ausgingen. Der geringste Vorwurf sogar wurde ernsthaft bearbeitet.

Zusammengefasst, vertrauen wir auf die Qualität unserer Dienste. Auch die Dienste, die wir über das Internet anbieten, sind bereits bei Ihnen bekannt, durch die wir die Möglichkeit hatten mit sehr vielen Menschen Kontakte zu knüpfen.

Es fehlt nur noch ein einziger Schritt, damit die Qualität unserer konsularischen Dienste steigt. Und das ist der Neubau unseres Gebäudes. Wir werden hoffentlich im Frühjahr nächsten Jahres auf unserem Grundstück in Hechtsheim den ersten Grundstein legen.

Um meine Rede nicht lang zu halten, möchte ich meine Dankbarkeit an die deutschen Behörden und Institutionen, die es veranlasst haben uns auch in den letzten drei Jahren wie zu Hause zu fühlen und uns jederzeit ihre Türen offen gehalten haben, insbesondere an Frau Ministerin Alt an alle Gesellschaftsmitglieder gleichgültig in welcher Stadt oder welcher Verein, die uns ohne ein Glas Tee nicht gehen lassen haben, an die Nichtregierungsorganisationen, die sich gemeinsam und solidarisch für unsere Gesellschaft eingesetzt haben, kurz gesagt, an alle, die uns ihre Unterstützung nicht verwehrt haben, in Ausdruck bringen.

Für Ihr großes Interesse an unserem Empfang heute Abend möchte ich nochmals meine Herzlichkeit und meinen Respekt aussprechen und zum vergangenen Opferfest und zum sich nähernden Muharrem-Monat gratulieren.

In Begleitung des Musiktrios, das aus Istanbul angereist ist, wünsche ich Ihnen einen angenehmen Abend.