Türkiye Cumhuriyeti

Mainz Başkonsolosluğu

Konuşma Metinleri

Federal Çalışma Ajansı'nın Göçün 50. Yıldönümü vesilesiyle düzenlediği etkinlikte yapılan konuşma (Almanca çevirisi), 09.11.2011

Sehr geehrter Herr Staatssekretär Martin Karren,
Sehr geehrte Regionaldirektorin Heidrun Schulz,
Sehr geehrte Damen und Herren,

In ganz Deutschland wurden anlässlich des 50. Jahres des Anwerbeabkommens sehr viele Veranstaltungen organisiert.

Heute begrüßen wir die im Bundesland Saarland vermittelten positiven und konstruktiven Botschaften mit großer Freude. Für diese Veranstaltung möchte ich der Bundesagentur für Arbeit meinen Dank aussprechen.

Die Kernbotschaft dieser Veranstaltung ist der Dank an die breite Menschengruppe, die seit einem halben Jahrzehnt durch ihre harte Arbeit zum Wirtschaftsaufschwung Deutschlands beigetragen haben, gleichgültig ob es gelernte oder ungelernte Menschen waren.

Diese Menschengruppe hat wiederum dem Gastgeberland für die ihnen gegebenen Möglichkeiten gedankt und nochmals ihre Rolle als Freundschaftsbrücke zwischen Deutschland und der Türkei bestätigt.

Türken, die vor 50 Jahren eingewandert sind und dem Wirtschaftswunder dieses Landes beigetragen haben sind keine Gäste mehr sondern auch Gastgeber, welche auch ihre Beiträge an Deutschland weiterhin leisten.

Verehrte Teilnehmer,

Eine andere Bereicherung dieser Veranstaltung ist, das Integration und Einbekennung auf Gegenseitigkeit beruht und dies auf allgemeiner Übereinstimmung basiert.

Integration ist doppelseitig. Gleichgültig welche Wurzeln oder welche Kultur man hat, können Menschen nur dann Beiträge leisten, solange sie daran glauben, dass sie willkommen sind, aufgenommen werden und Chancengleichheit besitzen. Das Ziel, dass in den kommenden Jahren erarbeitet werden muss, ist in jedem Bereich des Lebens, von der Nachbarschaft bis zum Arbeitsmarkt, von der Bildung bis zur Politik und Kultur in die Tat umzusetzen.

Da diese Veranstaltung von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit veranstaltet wird, möchte ich auch die Beiträge der türkischen Migranten an den Arbeitsmarkt erwähnen.

Es wird gesagt, dass die gegenwärtigen türkischen Unternehmen in Deutschland insgesamt 350 tausend Menschen einen Arbeitsplatz verschaffen.

Um es in anderen Worten zu fassen, wurde die Zuwanderung der Türken innerhalb der 50 Jahre durch ihre eigene Dynamik, die an ihr gegebenen Möglichkeiten und wirtschaftlichen Bedingungen gebunden war, zu einem Phänomen.

Ein anderer Punkt, auf die man sich konzentrieren sollte ist, dass die Menschengruppe, die in Deutschland eine erfolgreiche Bildung absolviert hat oder in anderen Worten als zweite und dritte Generation bezeichnet wird, seit dem Jahr 2006 in die Türkei zurückgekehrt ist. Manchen Angaben nach sind im Jahr 2010 40 tausend Menschen zurückgekehrt. Diese Angaben sollte man aber nicht nur auf die ansteigende Anziehungskraft der Türkei deuten. Es ist auch ein Faktor, dass diese Menschen, die an Qualität gewonnen haben um in Deutschland arbeiten zu können, mit verschiedenen Hindernissen konfrontiert wurden und nicht die Chancengleichheit zu besitzen empfunden haben. Die jugendliche und mehrsprachige Migrantengruppe ist die dynamische Gruppe, die Deutschland in Anspruch nehmen sollte.

Als Nutzen sehe ich es auch zu unterstreichen, dass die Tatsache der ethnischen Identitäten ihre Bedeutung verliert, wenn man bei der Statistikwiedergabe der Erfolgsraten der Menschengruppe, die fast alle hier geboren sind und ihr Schulleben hier begonnen haben, das Kriterium mit einbringt in welche sozialen-wirtschaftlichen Gruppe diese Menschen angehören.
Zu diesem Thema ist die Forschung der Universität Essen-Duisburg in Bezug auf die Feststellung der Erfolgsraten nach den sozialen-wirtschaftlichen Gruppen der Studenten äußerst interessant.
Natürlich müssen diese Themen mit dem Blickwinkel eines Wissenschaftlers diskutiert werden.
Wir wissen auch, dass die Bundesagentur für Arbeit die Ausbildung und Integration in die Gesellschaft der Migranten in verschiedenen Arbeiten unterstützt. Zum Schluss meiner Worte möchte ich im Namen meiner Staatsbürger meinen Dank an die Bundesagentur für Arbeit und an die Landesregierund Saarland für die im Zeitraum von 50 Jahren gegebenen Möglichkeiten, aussprechen. Auch möchte an alle heutigen Teilnehmer meinen Respekt aufweisen.